Zwischen Berg und Tal, im pulsierenden Spannungsfeld zwischen alpinem Lebensstil und Urbanität, begeistert Tirols Landeshauptstadt die Besucherinnen und Besucher mit einer lebendigen Kunst- und Kulturszene. Und mit einer Naturkulisse, die ihresgleichen sucht.

Der Innsbrucker Kultursommer bietet auch 2018 ein spannendes Programm und macht die Vielfalt des Kulturgeschehens im Herzen der Alpen erleb- und spürbar. Nirgendwo sonst auf der Welt liegen der Platz im Gipfelrestaurant und jener in der Theaterloge so nah beieinander. In keiner anderen Stadt ist der Wechsel von den Bergschuhen in die High-Heels so selbstverständlich wie in der Hauptstadt der Alpen.

Innsbruck
Kultur pur in Innsbruck: Promenadenkonzert in der Hofburg.

Berglust, Bergeinsamkeit

Wen es lieber weg von der Stadt in die Natur verschlägt, zur Entschleunigung und Erkundung der Innsbrucker Bergwelt, sollte eine Wanderung über eine der fünf Gebirgsketten machen. Der Sehnsuchtsort «Berg» liegt in der Region Innsbruck, in der sich Stadt und felsige Höhen in perfekter Harmonie aneinanderschmiegen, zum Greifen nah. Rund 30 Minuten Seilbahnfahrt trennen die urbane Lebendigkeit Innsbrucks von hochalpiner Bergeinsamkeit. «Mountain and the City» gewissermassen, mit unzähligen Interpretationen von Wanderlust. Naturpark Karwendel, Patscherkofel, Mieminger Kette, Kalkkögel, Sellraintal und Stubaier Alpen. Diese Bergwelten laden in der Region Innsbruck mit unverwechselbaren Naturszenarien zur Erkundung landschaftlicher Schönheiten, der Tierwelt sowie zu Wanderungen in allen Höhenlagen und für jeden sportlichen Anspruch.

www.innsbruck.info

Innsbruck
Erhabene Bergwelt und pulsierendes Stadtleben: Mit der Nordkettenbahn überbrückt man den Höhenunterschied in 20 Minuten.

Kulturtipp: Cranach – natürlich

Lucas Cranach der Ältere, neben Albrecht Dürer einer der bedeutendsten Maler seiner Zeit, hat sich wiederholt mit einem Thema beschäftigt: Mit dem büssenden Heiligen Hieronymus in der Wüste, nach dem berühmten Kupferstich Dürers. In seinen Bildern verwandelt Cranach die Wüste aber in eine Waldlandschaft, bevölkert von realistischen Tieren und Fabelwesen. Die Ausstellung verortet erstmals Cranach als Naturmaler im Spannungsfeld seiner Epoche. Naturwissenschaft und Symbolik beziehen Stellung zu Streitfragen des Reformationszeitalters. Bis 7. Oktober 2018 im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck.

www.tiroler-landesmuseen.at

Innsbruck
Grosse Meister im Tiroler Landesmuseum: Hier ein Ausschnitt aus einem Werk von Lucas Cranach.

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