Durch Crowdfunding entstehen die Bistro-Bars „Ta Cave“. Gründungsmitglieder haben Anspruch auf ein lebenslanges Apéro. Die erste Location wurde 2015 in Lausanne eröffnet, die zweite 2018 in Genf. Weitere sollen folgen.

„Ta Cave“ ist das erste Bistro der Schweiz, das durch Crowdfunding (Gemeindefinanzierung) finanziert wurde. Die Idee einer Sous-Gare-Weinbar entstand 2014 in den Köpfen zweier Freunde, die spät am Abend in Lausanne auf der Suche nach einem Drink waren. Guillaume Luyet, ehemaliger Schüler der Ecole hôtelière de Lausanne, betreibt mit seiner Familie die Auberge du Sanetsch (VS) und hat das Brot La Meule, sowie die Snow Republic Skipässe eingeführt. Der französische Önologe Yannick Passas hingegen ist bestrebt, im Maison du Moulin in Reverolle wunderbare natürliche Weine herzustellen. Es fehlte noch die Frau im Bunde um das erfolgreiche Projekt zu lancieren. Die fanden sie in Elâ Borschberg, ebenfalls Absolventin der Ecole hôtelière und damals im Marketing von Solar Impulse tätig.

Yannick Passas, Elâ Borschberg & Guillaume Luyet (v.l.n.r.)

Eine simple Geschichte

Die Idee bei einer Bank ihre Pläne vorzulegen oder Investoren zu suchen, gefiel den drei Freunden nicht besonders. Auf der Suche nach einer Alternative stiessen sie auf die Geschichte einer Bar in den USA, die vor dem Aus stand und durch die Solidarität einer Gruppe von Freunden gerettet wurde. So entstand die Idee des «Gemeinschaftsbistros», eine Weinbar für Freunde. In Lausanne gab es 800 «Finanziers», die sich mit je 250.- CHF am Projekt beteiligt haben. Doch wer investiert muss auch etwas zurückbekommen. Daher stammt die Idee des Apéro auf Lebenszeit. Jedes Gründungsmitglied erhält beim Besuch von Ta Cave – egal in welcher Stadt – ein Glas «Entdeckerwein» für sich und eine Begleitperson, jeden Tag, ein Leben lang. Das ist doch mal was!

Kulinarische Ergänzung

Zu einem guten Glas Wein, darf auch das Angebot für dein kleinen Hunger nicht fehlen. Geleitet durch den Wunsch, die Karte nachhaltig und lokal zu gestalten, wird auch hier mit Produzenten aus der Region gearbeitet. Serviert werden vor allem Käse, Wurst und Brot in diversen Varianten. Typisch Walliser-Platte eben. Man merkt, dass Guillaume, der Walliser im Team, für die Gaumenfreuden zuständig ist.

Grosse Pläne

Bisher gibt es Ta Cave in Lausanne und Genf. Das Ziel ist es jedoch weitere Bistros in den grossen Schweizer Städten zu eröffnen. Eines Tages soll es Ta Cave sogar im Ausland geben. Zurzeit sind die drei Freunde auf der Suche nach Interessenten für Ta Cave in Zürich, Bern, Basel und Vevey. Sobald 1000 Personen Interesse an Ta Cave in einer der Städte bekundet haben, wird das Crowdfunding lanciert. Während des Crowdfundings kann der Gründerpass für 250.- CHF beantragt werden und sobald die neue Bar eröffnet ist, lässt sich jeden Tag ein feines Apéro geniessen. An jedem neuen Ort wird der Esprit von «Ta Cave» weitergegeben: eine Weinbar für Freunde, ein zweites Zuhause.

www.tacave.ch

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