212 Photography Istanbul, das „Festival der Stadt“, das einen interdisziplinären Dialog durch die Kunst der Fotografie bietet, bereitet sich mit Unterstützung des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus und der türkischen Agentur für Tourismusförderung und -entwicklung darauf vor, die Festivalbesucher vom 6. bis 16. Oktober zu empfangen.

In seinem fünften Jahr bietet 212 Photography Istanbul Ausstellungen, Workshops, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Portfoliobewertungen und verschiedene Disziplinen wie Verlagswesen, Tanz, Musik und Gastronomie. Wie im vergangenen Jahr werden während des Festivals neue Medien, Videokunst, Skulpturen und viele weitere Themen gezeigt, wobei zwischen dem 6. und 16. Oktober mehr als 500 Werke von über 60 Künstlern an rund 15 Veranstaltungsorten zu sehen sein werden.

Kunst von William Wegman
© Go Türkiye

212 Fotografie Istanbul bezieht öffentliche Räume in das Festival ein

212 Photography Istanbul bezieht weiterhin verschiedene Punkte der Stadt in das Festival ein, wobei sich die Veranstaltungen auf beide Seiten Istanbuls erstrecken. Veranstaltungsorte sind die Akaretler Row Houses und Yapı Kredi bomontiada, die Mimar Sinan Fine Arts University, das Tophane-i Amire Culture and Art Center, die St. Benoît Kirche, das Kale Design and Art Center, Taksim Art, das Institut Français, Yeldeğirmeni Art, die Evin Art Gallery, Kalyon Culture, Art On Istanbul, Koli Art Space, Zilberman und das Zorlu Performing Arts Center.

Die Ausstellung zeigt Fotografien von Fred Mortagne, Can Görkem und Lanna Apisukh zum Thema „Skateboarding“, das ein wesentlicher Bestandteil der Strassenkultur auf der ganzen Welt ist. In dem Gebiet, das als Treffpunkt für Skateboarder gilt, wird ein Workshop mit Mine Kasapoğlu, einem der wichtigsten Vertreter der Sportfotografie, und dem Skateboarder Adem Ustaoğlu stattfinden.

212 Fotografie Istanbul Ausstellungen

Kunst von Christto & Andrew
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Anlässlich des 5. Jahrestages von 212 Photography Istanbul haben die Besucher die Möglichkeit, gleich mehrere renommierte Künstler anzutreffen; der niederländische Kurator und Designer Erik Kessels, der ausgehend von der Disziplin der Fotografie einen zeitgenössischen Ansatz für diesen Ausdruck entwickelt hat, die ungarische Fotografin Kata Geibl, die ihre visuelle Welt jenseits der traditionellen dokumentarischen Methoden präsentiert und verschiedene Techniken miteinander verbindet, sowie Christo und Andrew, die ihre einzigartige hyperrealistische Perspektive nutzen, um das Leben am Golf und die damit verbundenen Emotionen in eindrucksvolle Serien zu verwandeln. Hinzu kommt der spanische Konzeptfotograf Felix R. Cid, der eine Technik des Ausdrucks zwischen Ideen, Emotionen und Materialien anwendet; die international anerkannte Tina Signesdottir Hult, die im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten hat, darunter den Sony World Photography Award und den Master-Titel von Hasselblad; Aimée Hoving, die ihre Geschichten in einer visuellen Bildsprache erzählt, indem sie die Schönheiten der Natur fotografiert; Lorenzo Vitturi, der seine Erfahrung mithilfe von ortsspezifischen Interventionen in die Fotografiepraxis einbringt, bei denen sich Fotografie, Skulptur und Performance überschneiden, und der amerikanische Fotograf Joseph-Philippe Bevillard, der irische Reisende fotografiert und mit seinen Aufnahmen ein Gefühl von Intimität und Freundschaft vermittelt.

Magnum Photos, eine der kritischsten Institutionen in der Welt der Fotografie, empfängt die Besucher mit einer Sonderausstellung zum 75-jährigen Jubiläum. Insgesamt 15 Werke von Fotografen wie Chien-Chi Chang, Stuart Franklin, Larry Towell, Olivia Arthur, Steve McCurry, Eve Arnold, René Burri, Hiroji Kubota, Cristina García Rodero, Marc Riboud, Werner Bischof, Dennis Stock, David Seymour, Paolo Pellegrin und Peter van Agtmael sind in der Ausstellung zu sehen. Die Geschichten und Prozesse, die hinter den besten Fotografien des 20. und 21. Jahrhunderts stehen, werden aus einer historischen Perspektive erzählt.

Kunst von Florian Ledoux
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In der Ausstellung Lost Landscapes, die sich meterhoch aus dem Boden erhebt und die Verflechtung von Mensch und Natur auf eine noch nie dagewesene Weise zeigt, werden die Klimakrise und Umweltprobleme anhand von Drohnenaufnahmen mit einem anderen Ansatz diskutiert. Gleichzeitig werden aktuelle Themen wie die Zerstörung der Natur und die Öko-Krise in den Interviews, welche mit dem inhaltlichen Design von Benek Çinçik geführt werden, diskutiert. In diesem Zusammenhang ist der Film Our Ark, bei dem Deniz Tortum und die amerikanische Künstlerin Kathryn Hamilton gemeinsam Regie geführt haben, während des gesamten Festivals zu sehen.

In diesem Jahr wird es auch eine Ausstellung von Mixer geben, einem Ort für zeitgenössische Kunst, der jungen und aufstrebenden türkischen Künstlern die Möglichkeit gibt, sich zu entwickeln. In dieser Ausstellung, die in den Akaretler Reihenhäusern unter dem Titel „Remix by Mixer Art“ stattfinden wird, sind die Werke von Umut Erbaş, Nazlı Erdemirel, Edze Ali, Ali Beşikçi, Bartu Kaan Özdişçi, Bade Turgut, Kürşat Bayhan und Emre Erkmen zu sehen.

Mit der Ausstellung „Floral Dreams“ öffnet die St. Benoît-Kirche mit 212 Photography Istanbul zum ersten Mal ihre Türen für Besucher. In der Ausstellung kommen Künstler aus den Bereichen Fotografie, Video und Bildhauerei zusammen, die sich mit dem Thema Natur und Blumen beschäftigen. Zu sehen sind die Arbeiten der britischen Modefotografin Emma Summerton, die das Thema Natur stark aufgreift, Jennifer Steinkamp, die mit den botanischen Rahmen am Times Square, die für die Ausstellung aus der Borusan Contemporary Art Collection entliehen wurden, Technik und Natur mit einem anmutigen Blick zusammenbrachte, und Yunus Karma, die sich mit ihren Live-Blumen-Skulpturen einen Namen gemacht hat.

Floral Dreams von Emma Summerto
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Alle Informationen finden Sie unter www.212photographyistanbul.com und auf den Social Media Accounts des Festivals.

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Autor: Tourismus Lifestyle Verlag

Beitragsbild: © Go Türkiye