Mittelmeer weiterhin an der Spitze
Im Sommer 2026 zieht es Schweizerinnen und Schweizer vor allem ans Mittelmeer. Gleichzeitig gewinnen kühlere Reiseziele, sogenannte «Coolcations» an Beliebtheit.

Im Sommer 2026 zieht es Schweizerinnen und Schweizer vor allem ans Mittelmeer. Gleichzeitig gewinnen kühlere Reiseziele, sogenannte «Coolcations» an Beliebtheit.

Auch im Sommer 2026 bleibt das Mittelmeer bei Schweizerinnen & Schweizern an der Spitze der Reiseziele. Gleichzeitig gewinnen kühlere Reiseziele an Beliebtheit – zudem zeigen sich Unterschiede zwischen der Deutsch- und Westschweiz.
Spanien und Griechenland stehen schweizweit erneut an der Spitze der beliebtesten Ferienländer, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Analyse der Sommerbuchungen des Reiseveranstalters Dertour Suisse zeigt. Damit bleiben klassische Badeferien im Mittelmeerraum besonders gefragt.
In der Deutschschweiz liegen Spanien und Griechenland bei den nahegelegenen Destinationen vorne, gefolgt von Deutschland, Italien und Zypern. In der Westschweiz führt Griechenland vor Tunesien, Spanien, der Türkei und Zypern.
Gleichzeitig suchen immer mehr Schweizerinnen und Schweizer im Sommer kühlere Temperaturen. Für den Sommer 2026 stellt DERTOUR einen Trend zu sogenannten «Coolcations» fest. Besonders gefragt sind dabei Kanada, Norwegen, Schottland, Schweden und Island.
Diese Reisen hätten sich vom Nischenprodukt zum Mainstream entwickelt, erklärt DERTOUR. Als Gründe werden steigende Temperaturen im Mittelmeerraum, der Wunsch nach aktiveren Ferien sowie Sicherheitsaspekte genannt. Der Norden werde von vielen als stabile Alternative wahrgenommen.
Bei Fernreisen führt der Iran-Krieg laut DERTOUR zu Verschiebungen: Viele Reisende weichen auf westliche Destinationen wie Kanada oder Ziele in der Karibik aus.
Trotzdem bleiben klassische Badefernziele gefragt. Besonders beliebt sind weiterhin die Malediven und Mauritius. Gleichzeitig gewinnen afrikanische Länder wie Tansania sowie kombinierte Safari-Reisen an Bedeutung.
In der Deutschschweiz sind zudem Freizeitziele wie der Europa-Park beliebt, während in der Westschweiz Badeferien stärker im Fokus stehen. Dort sind insbesondere All-Inclusive-Angebote sowie Reisen nach Tunesien und in die Türkei gefragt.
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