Princess Cruises plant für die Europa-Saison 2028 den bislang umfangreichsten Einsatz in der Region. Insgesamt sollen sechs Schiffe eingesetzt werden, die 291 Abfahrten auf 150 Routen in Nord- und Südeuropa sowie auf Transatlantikstrecken ermöglichen.

Das Programm ist bereits buchbar und umfasst Reisen zwischen sieben und 53 Tagen. Angesteuert werden 128 Destinationen in 37 Ländern, darunter 101 UNESCO-Welterbestätten. Zudem sind 32 Anläufe mit verlängerten Liegezeiten oder Übernachtaufenthalten in Häfen vorgesehen.

Neue Häfen und neue Langstreckenroute

Zu den Neuerungen zählen erstmals Anläufe in den irischen Häfen Galway und Killybegs. Zudem wird die neue Reise «Pole-to-Pole Odyssey» eingeführt, eine Langstreckenroute, die die Antarktis mit der Arktis verbindet.

Laut Jim Berra, Chief Commercial Officer von Princess Cruises, besteht weiterhin eine starke Nachfrage nach Europa-Routen, die bekannte Ziele mit mehr Zeit für Erlebnisse an Land kombinieren. Die Saison 2028 biete die bislang grösste Auswahl an Europa-Reisen des Unternehmens.

Sechs Schiffe, 13 Abfahrtshäfen

Die Saison wird mit sechs Schiffen durchgeführt: Caribbean Princess, Enchanted Princess, Majestic Princess, Regal Princess, Sky Princess und Sun Princess. Insgesamt sind 13 Abfahrtshäfen vorgesehen.

Neu im Programm sind die ersten Anläufe in Galway und Killybegs, womit die Präsenz an der Westküste Irlands ausgebaut wird. Die «Pole-to-Pole Odyssey» verbindet zudem die Polarregionen in einer einzigen Reiseroute.

Erweiterte Reiseerlebnisse an Land

Das Programm setzt verstärkt auf Landausflüge und längere Aufenthalte in den Häfen. Diese sollen Reisenden mehr Zeit für kulturelle und kulinarische Erlebnisse bieten.

Beispiele umfassen etwa kulinarische Programme in Italien, Begegnungen mit Sami-Gemeinschaften in Nordnorwegen, Handwerksworkshops in den Niederlanden sowie geführte Besuche von Sehenswürdigkeiten wie Mont Saint-Michel oder Athen.

Nord- und Südeuropa im Fokus

In Nordeuropa stehen unter anderem Norwegens Fjorde, die Westküste Irlands sowie Regionen mit maritimer Geschichte im Mittelpunkt. Verlängerte oder nächtliche Aufenthalte sind unter anderem in Stockholm, Hamburg, Tromsø, Amsterdam, Kopenhagen, Belfast und Reykjavik vorgesehen.

Im Mittelmeer umfasst das Programm Destinationen wie Athen, Pompeji, Ephesus, Barcelona, Lissabon, Dubrovnik und Florenz. Auch hier sind Übernachtaufenthalte unter anderem in Istanbul, Mykonos, Ibiza, Valletta, Split, Lissabon und La Spezia geplant.

Transatlantik und Langstreckenreisen

Die Transatlantik-Routen verbinden Europa mit Nord- und Südamerika. Dabei werden unter anderem die Kanarischen Inseln, Madeira, die Azoren, Bermuda und Marokko angelaufen.

Die neue «Pole-to-Pole Odyssey» ist Teil dieses erweiterten Langstreckenangebots und ergänzt die längeren Kreuzfahrten im Europa-Programm 2028.