Sie lieben breite Reifen ebenso wie lange Seile, sie suchen die Gischt und den Adrenalinkick am Wasserfall nicht weniger als den Weg bis ganz zum Gipfel, und ihre alpinen To-do-Listen füllen ganze Seiten: Nein, die Frage, ob man sich in den Sommerferien sportlich betätigen soll, stellt sich aktiven Reisenden nicht. Und wo genau die Herausforderung gesucht und die Ausdauer auf die Probe gestellt wird, bleibt ebenfalls nicht offen. Denn mit dem Motto «Immer für dich da» zeigt Tirol, dass sich sportliche Gemüter in den verschiedensten Sommersportarten auspowern können. Sei es beim Wandern, Bergsteigen oder Biken, stets bleiben Gäste im Westen Österreichs in Bewegung – und fühlen sich dennoch intensiv mit Bergwelt und Bevölkerung verbunden.

Wo geht‘s zum Gipfel?

Wer Tirols Bergwelt auf Schusters Rappen erkundet, bewegt sich in bester Gesellschaft: Immerhin frönen im Sommer 89 Prozent der Einheimischen ebenfalls dem Wandern. Dichtestress kommt dabei aber nie auf: Bei einem 24‘000 Kilometer langen Wegnetz darf es ruhig allen in den Waden kribbeln. Energiebündel begnügen sich bei diesen Aussichten jedenfalls nicht mit kurzen Ausflügen, sondern peilen gleich die nächste Weitwanderung an. Eine hochalpine Variante ist zum Beispiel der Adlerweg, der in 33 Etappen quer durch die Nord- und Osttiroler Bergwelt führt. Das Gebirgsspektrum reicht dabei vom «Wilden Kaiser» bis zu den Brandenberger oder Tuxer Alpen. Andere testen ihre Kondition derweil lieber in der Vertikalen: BergsteigerInnen finden in Tirol ganze 574 Gipfel mit über 3000 Metern Höhe. Sie alle überragt natürlich der Grossglockner, dessen Besteigung erfahrenen Alpinisten vorbehalten bleibt. Seine imposante Silhouette können aktive Gäste aber auch vom Figerhorn oder von der Lucknerhütte aus bestaunen.

© Tirol Werbung, Frank Stolle

Wo tost es tief unten?

Bei 600 Seen, Weihern und Teichen in Tirol sind nun Erfrischung und Erholung angesagt. Aber nicht nur: Die unermüdlichen Reisenden haben am Wasser nämlich bereits die nächsten spannenden Aktivitäten ausgemacht und geben sich nicht damit zufrieden, einfach mal den nächsten, klaren Alpenspiegel zu umrunden. Schon ist etwa am 159 Meter hohen Stuibenfall der Karabinerhaken eingeklinkt für den gleichnamigen Klettersteig. Im feinen Sprühnebel geht es in etwa drei Stunden aufwärts, wobei es Seilbrücken, Waldpassagen und einen Quergang zu absolvieren gilt. Trittsichere und schwindelfreie Gäste sind nach dem einstündigen Abstieg wieder zurück im Tal. Sprudelnd und rauschend geht es auch am «Wilde Wasser Weg» im Stubaital zu: Der Grawa-Wasserfall, ein von Mäandern geformter Talkessel und ein Gletschersee sind nur einige der Stationen auf dieser mittelschweren Tour über knapp zehn Kilometer. Sogar unermüdliche Sportskanonen dürften da zwischendurch kurz innehalten, um Feuchtbiotope mit Wollgrasbeständen oder karge Moränenlandschaften zu bewundern.

© Tirol Werbung, Dominic Zimmermann

Wo lockt das Glück am Lenker?

Bei dieser Aussicht scheinen die Kraftreserven einfach unerschöpflich. Das stete Auf und Ab beim Wandern animiert sportliche Gemüter, gleich noch einen draufzusetzen – und zwar beim Tempo: Die Destination Tirol lädt mit 7200 Kilometern an Mountainbikerouten auch zum Auspowern auf dem Sattel ein. An knackigen Aufstiegen mangelt es dabei nicht. So lässt sich etwa die Bayreuther Hütte mit ihrer Bergalm in etwa drei Stunden erreichen. Sind die 1050 Höhenmeter auf der steilen Forststrasse der Brandenberger Alpen überwunden, werden BikerInnen oben auf der Sonnenterrasse belohnt. Wo sich Ziller-, Alpbach- und Inntal treffen, werden schliesslich edle Gerichte serviert. Wer sich lieber talwärts bewegt, findet in der Region derweil eine ebenso grosse Auswahl an Bikeparks oder Singletrails. Das Ötztal beispielsweise verfügt in der «Bike Republic Sölden» über Strecken, die Flowrider, Freerider und Downhill-Fans gleichermassen faszinieren – sei es in der naturbelassenen, in der endlos langen oder in der Enduro-Variante.

© Tirol Werbung, Peter Neusser

Wo verzaubert das Hochtal?

Langsam mögen sich die Sommerferien in Tirol dem Ende zuneigen, die Lust am Fahrtwind versiegt indes noch lange nicht. Für das letzte Kapitel zum Auspowern verlängern Gäste ihr alpines Bike-Vergnügen nun auf den Gravel-Routen der Destination. Exemplarisch für die Vielfalt auf Kieswegen ist die Tannheimer Tal-Runde: Sie führt über 54 Kilometer durch die Allgäuer Alpen bei Schattwald, wobei sich bei Zwischenstopps Hüttenschmankerl und Bademöglichkeiten abwechseln. Wer hier, in einem der schönsten Hochtäler Europas, in die Pedale tritt, stellt jedenfalls fest: Die Tiroler Bergwelt verlangt nicht nur, sondern schenkt auch immer wieder neue Kraft.

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