Während Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways ihr Flugangebot weiterhin nicht vollständig wiederhergestellt haben, reagiert Swiss mit zusätzlichen Verbindungen nach Indien. Neben einer höheren Kapazität nach Delhi plant die Airline neu auch Direktflüge nach Bengaluru.

Der Krieg im Iran hat die Umsteigemöglichkeiten über die Drehkreuze am Persischen Golf zeitweise nahezu vollständig eingeschränkt. Zwar bauen Airlines wie Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways ihr Angebot schrittweise wieder aus, das frühere Niveau ist jedoch noch nicht erreicht. Davon profitieren andere Fluggesellschaften – darunter auch Swiss.

Die Schweizer Lufthansa-Tochter hat ihr Asien-Angebot kurzfristig erweitert. Auf der Strecke nach Delhi wird derzeit statt eines täglichen Fluges neu zweimal pro Tag geflogen. Die zusätzliche Kapazität, die insbesondere auch auf eine hohe Nachfrage in der Business Class trifft, war ursprünglich nur bis Ende Mai vorgesehen. Inzwischen gilt die Aufstockung bis Mitte September. Gleichzeitig plant Swiss eine neue Verbindung innerhalb Indiens.

Bengaluru gilt als indisches Hightech-Zentrum

Im Oktober 2026 nimmt Swiss die neue Strecke nach Bengaluru auf. Die Verbindung soll fünfmal pro Woche bedient werden. Zum Einsatz kommen Airbus A330.

Die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Karnataka, früher unter dem Namen Bangalore bekannt, zählt rund 13 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Bengaluru gilt als Hightech-Zentrum Indiens. Mit der neuen Verbindung wird die Stadt nach Delhi und Mumbai zur dritten Swiss-Destination in Indien.

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