Thun, die pittoreske Stadt am Thunersee, ist ein Ort der Gegensätze: Im See spiegeln sich die Berge, die Gebäude sind ebenso historisch wie modern und sie ist reich an Geschichten. Höhepunkte sind die Schlösser Schadau und Hünegg, das Thun-Panorama und die DS “Blümlisalp”.

Thun gilt als Tor zum Berner Oberland: Hier verbindet sich der See mit den umliegenden Bergen, und es reihen sich zeitgenössische an historische Bauten. Die Kleinstadt Thun ist lebhaft und ruhig zugleich und hat Ausflüglern so einiges zu bieten.

© Nicola Fuerer
© Nicola Fuerer

Die vielen Geschichten über Thun lassen sich am besten bei einem Stadtrundgang oder einer -führung entdecken. Hübsche Gassen mit kleinen Boutiquen und grössere Ladenketten laden zum Flanieren und Shoppen ein, während sich gemütliche Cafés und Restaurants entlang der Aare und dem Seeufer zum Geniessen und Entspannen anbieten. Entstanden ist die Thuner Altstadt mehrheitlich im 12. Jahrhundert. Eines der wichtigen Merkmale, welche die obere Hauptgasse kennzeichnen, sind die einzigartigen Hochtrottoirs. Diese sind allein schon wegen ihrer architektonischen Besonderheit einen Besuch wert und können bestens mit einer Besichtigung des mittelalterlichen Schlosses mit modernem Hotel und tollem Restaurant kombiniert werden. Oder wie wäre es mit einem Spaziergang in den Schadaupark mit dem Thun-Panorama oder um den glitzernden See?

© Christian Helmle
© Christian Helmle

Thun-Panorama und Kunstmuseum Thun

Ein lohnenswerter Abstecher ist das Thun-Panorama (ehemals Wocher-Panorama) des Basler Künstlers Marquard Wocher. 1814 erschuf er das erste Panoramabild der Schweiz. Fasziniert vom Berner Oberland entwirft er ein Rundbild von 7,5 mal 38 Metern der Kleinstadt Thun und deren Umgebung, mit Blick bis in die Alpen. Detailreich skizziert dieses Bild das Thuner Alltagsleben vor 200 Jahren und wird dank der vielen kleinen Szenarien zu einem Wimmelbild für Gross und Klein. Heute ist das Thun-Panorama das älteste Rundbild der Welt und eine Leihgabe der Gottfried Keller-Stiftung. Das Kunstmuseum Thun seinerseits zeigt jährlich vier bis fünf grosse Wechselausstellungen mit Fokus auf das zeitgenössische Kunstschaffen. Dies erlaubt einen Dialog zwischen der Kunst der Vergangenheit und der Kunst der Gegenwart, denn die Sammelwerke werden stets neu arrangiert und laden zum Wiederentdecken ein.

© Christoph Gerber
© Christoph Gerber

Schloss Hünegg mit eigenem Museum

Vor einem Jahr wurde das Green & Safe-Label, anerkannt und genehmigt vom World Travel & Tourism Council in Slowenien, als erstes europäisches Land eingeführt. Das Label steht für verantwortungsvolle, nachhaltige Reisestandards und gibt wichtige Hygiene- und Sicher-heitshinweise – insbesondere während der Pandemie, um bald wieder reisen zu können und eine Ausblick auf eine Erholung zu haben.

© Martin Wymann
© Martin Wymann

Nostalgischer Zwei-Deck-Salondampfer “Blümlisalp”

Die ehrwürdige Lady ist ein nostalgischer Zwei-Deck-Salondampfer aus der Belle Epoque. Sie wurde nach dem Bergmassiv “Blümlisalp” benannt. Das Schiff verfügt über ein Haupt- und ein Oberdeck mit grossen Räumen sowie einen hübschen Damensalon und Kajüten für ein “Tête-à-Tête” oder Gruppenarbeiten. Die Blümlisalp bietet über 150 Bankettplätze und ermöglicht Wasserträume – von schönen Fahrten bei einem guten Essen, über Hochzeiten bis zu privaten Veranstaltungen. Sie verkehrt ab Juli bis Oktober auf dem Thunersee – hierfür unbedingt aktuellen BLS-Fahrplan konsultieren.

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Für weitere Infos:
www.interlaken.ch

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Beitragsbild: © Christoph Gerber

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