St. Gallen-Bodensee Tourismus ist neu Mitglied der Initiative «Made in St Gallen». Dies aus Überzeugung, denn der Zusammenschluss verschiedenster Hersteller, Kleinst- und Industriebetrieben für Produkte, die im Kanton St. Gallen hergestellt werden, schafft eine offizielle Herkunftsbezeichnung, schafft mehr Sichtbarkeit – und versteht sich als Anreiz und Verpflichtung zu Nachhaltigkeit, Innovation und Exzellenz.

Die «Made in St Gallen Initiative» ist eine Plattform, welche «urbane Produktivisten» jeglicher Couleur vereinigt – von Mode- und Möbelmachern, Seifensiedern und Foodkönigen bis zu High-Tech-Firmen und Industriebetrieben – unter einem Label, welches mit Stolz getragen werden kann. Für Produkte, die im Kanton St.Gallen hergestellt werden, schafft «Made in St Gallen» eine offizielle Herkunftsbezeichnung.

Über Betriebs- und Branchengrenzen hinweg
Die «Made in St Gallen Initiative» versteht sich als ein Verein von Vielen, die sich hinter die Sache stellen: Entsprechend können nicht nur MacherInnen und produzierende Unternehmen Mitglied werden, sondern auch Privatpersonen, Unternehmen oder Institutionen aus anderen Bereichen. «Wir stehen ein für qualitativ hochstehende Güter und Leistungen und sind überzeugt, dass heute und in Zukunft solche im Kanton St.Gallen entwickelt, hergestellt und angeboten werden können und sollen», gibt Fabienne Klauser, Vorstandsmitglied und Präsidentin, Auskunft. «Wir streben einen höheren Stellenwert und eine bessere Sichtbarkeit der produzierenden Betriebe im Kanton St.Gallen an und fördern deren Ansiedlung aus anderen Gebieten der Schweiz oder des Auslands.»

So lokal wie möglich, so global wie nötig
Tobias Treichler, Vizedirektor St.Gallen-Bodensee Tourismus ergänzt: «Wir sind überzeugt, dass Offenheit und Austausch auch in der Geschäftskultur auch über Betriebs- und Branchengrenzen hinweg Mehrwerte erzeugt.» Der Verein wurde im Herbst 2020 von Johannes Eisenhut, Beat Lüscher, Franc Uffer und Reto Zürcher gegründet. Die mittlerweile 25 Mitglieder sind überzeugt, dass in einem aktiven und pulsierenden Kanton die Produktion von Gütern wieder einen grösseren Stellenwert erhalten soll und erhalten wird. Deren Haltung bezüglich Ressourcen und Wertschöpfungsketten lautet: «so lokal wie möglich und so global wie nötig».

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