Chiang Mai und Chiang Rai gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen im Norden Thailands, die jeder Tourist kennt. Doch es gibt auch noch verborgene Juwelen, abseits des Massentourismus. In den Städtchen Nan und Phrae erlebt man das ursprüngliche Thailand.

Der äusserste Norden Thailands ist mystisch und ursprünglich, wild und grün. Idyllisch und beinahe unberührt liegen die Städtchen Phrae und Nan inmitten der von Regenwald bedeckten Bergwelt an der Grenze zum Nachbarland Laos. Wer das Land abseits der gängigen Touristenpfade entdecken möchte, ist hier exakt richtig.

Charme vergangener Tage

Nan mit seiner malerischen Altstadt am gleichnamigen Fluss besticht mit seinem behaglichen Charme längst vergangener Tage. Herrliche Tempelanlagen aus den unterschiedlichen Epochen – wie Wat Ming Muan mit dem Stadtpfeiler oder Wat Phrathat Chae Haeng – sowie einfache Holzhäuser entlang der Strassen prägen das Stadtbild. Doch insbesondere der Wat Phumin mit seinen faszinierenden Wandmalereien ist über die Landesgrenzen hinweg bekannt und ein Besuch wert. Eindrucksvolle Wasserfälle, geheimnisvolle Kalksteinhöhlen oder eine gemütliche Fahrt mit dem Bambusfloss begeistern insbesondere Naturfreunde und Wanderer. Kleine Bergdörfer, die von der Aussenwelt abgeschieden zu sein scheinen, bieten einen Einblick in das ursprüngliche Leben der Bevölkerung.

Nan province, Thailand. (c) Thailand Tourismus

Bedeutende Stätte des Buddhismus

Das verschlafene Städtchen Phrae liegt in einer Talebene und ist umringt von malerischen Bergen. Es ist eine der ältesten Städte Nordthailands und wurde im 11. Jahrhundert von den Mon gegründet. Die historische Stadtmauer, die oval um die Altstadt führt, ist auch heute noch fast komplett erhalten. Als im 19. Jahrhundert die Stadt zu einem wichtigen Zentrum für den Abbau und Handel mit Teakholz wurde, siedelten sich zahlreiche Kaufleute aus Myanmar hier an, was man an den vielen Tempeln im burmesischen Stil erkennt.
Die zahlreichen traditionellen Teakholzhäuser und historische Tempelanlagen, wie den im burmesischen Stil gebauten Wat Chom Sawang, zeugen ebenfalls hiervor. Abends findet jeweils am Pratu Chai, dem Eingang zur Altstadt am Ende der Charoen Muang Road, ein kleiner Nachtmarkt statt. Hier erlebt man die typische Atmosphäre einer authentischen thailändischen Kleinstadt in all ihren Facetten.
Eine der bedeutendsten Pilgerstätten für gläubige Buddhisten in Nordthailand ist Wat Phra That Cho Hae, etwa 10 Kilometer südöstlich von Phrae. Die Tempelanlage soll denn auch ein Haar Buddhas sowie einen Knochen seines Ellenbogens beherbergen.
www.tourismthailand.ch

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