Bald beginnt der Frühling und mit ihm die wohl schönste Jahreszeit im Thurgau. Denn wenn zehntausende Obstbäume zu blühen beginnen, muss man schon fast in Deckung gehen. Oder das Velo satteln und in den Thurgau radeln. Madame Bluescht von Thurgau Tourismus hat ihre Arbeit aufgenommen und gibt ab sofort Auskunft darüber, wann und wo das Naturschauspiel besonders eindrücklich zu erleben ist.

Vor allem sind es Apfelbäume, aber auch Kirschen-, Aprikosen- und Birnenbäume, die im milden Klima des Thurgaus besonders gut gedeihen. Mit allein 210‘000 HochstammApfelbäumen und 1600 Hektaren Obstkulturen ist der Thurgau der grösste Obstbaukanton der Schweiz. Im April, wenn sich die Blütenknospen der Obstbäume öffnen, taucht man vielerorts in ein wahres Blütenparadies ein. Fast meint der Besucher, das «Öffnen» der einzelnen Blüten hören zu können. Der Duft und die Pastellfarben nehmen überhand und verwandeln die Landschaft in das langersehnte Frühlingsambiente. Die Thurgau Bodensee Region ist bestens vorbereitet, jedem Besucher die Schönheit der Region auf individuelle Weise näher zu bringen.

© Ivo Scholz

Eine Dame namens «Madame Bluescht»

Sie hat den direkten Draht zur Natur: Madame Bluescht von Thurgau Tourismus kennt die aktuellen Blühtermine und gibt gerne persönlich Auskunft über ihr Fachgebiet. Wer den richtigen Zeitpunkt des Naturspektakels nicht verpassen will, wählt daher am besten ihre Nummer. Unter +41 71 531 01 30 erhält der Anrufer Auskunft darüber, welche Bäume aktuell ihre Blütenpracht zeigen und wo diese zu bestaunen ist. Nebenbei gibt die freundliche Stimme am Ende der Leitung gerne Tipps für Ausflüge aller Art. Madame Bluescht weiss, wo man während der Blütezeit gut velofahren und wandern, genüsslich einkehren oder bequem schlafen kann. Für Liebhaber des Drahtesels empfiehlt sie beispielsweise die «Bluescht-Velotour» ab Romanshorn. Die Rundtour führt durch die flachabfallende Landschaft des Oberthurgaus, durch Streuobstwiesen und vorbei an Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise dem Wasserschloss Hagenwil. Der Weitblick über den Bodensee ist vielerorts spektakulär. Für Wanderfreunde empfiehlt Madame Bluescht die «Blüten-Sepp-Wanderung» oder die lehrreiche «Apfelwanderung» in Altnau mit verschiedenen Mitmach-Installationen.

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Madame Bluescht empfiehlt zu bleiben

Die Übernachtungsmöglichkeiten im Thurgau sind überraschend anders, originell und laden dazu ein, den Bluescht-Ausflug in den Thurgau zu verlängern. Hoch oben in der Baumkrone schläft man im Baumhaus in Halden mit Blick auf die Apfelbäume und den Fluss. Fantastische Blicke bis zu den Sternen garantieren auch die Bubble-Hotels auf dem Arenenberg, bei der Kartause Ittingen, in Altnau und Hüttwilen. In Winden bei Mansers auf dem Bauernhof hingegen erlebt man den Bauernhofalltag hautnah und schlägt seine Zelte direkt unter den zahlreichen Apfelbäumen auf. Wer mit dem Velo unterwegs ist und es sich zwischendurch gut gehen lassen möchte, gönnt sich ein paar genüssliche Stunden im Seegasthof Schiff in Kesswil oder in der Wunderbar in Arbon. Dies sind nur einige von vielen Übernachtungstipps von Madame Bluescht.

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Apfelmus war gestern

Thurgauer Betriebe wissen die rotwangige Frucht auf vielerlei Art und Weise zu nutzen. Die Öpfelfarm in Steinebrunn mitten in Mostindien zaubert Produkte aus dem Apfel, die man unbedingt probieren sollte. Im MoMö, dem neuen Museum der Traditionsmosterei Möhl in Arbon, tauchen Besucher in eine regelrechte Apfel-Erlebniswelt ein. Auf spielerische Art und Weise wird der Apfel, die Saftherstellung und die Rolle der Bienen für Gross und Klein erlebbar gemacht. Dass Äpfel auch äusserlich angewendet eine wohltuende Wirkung haben, beweist das Wellnesshotel Golf Panorama mit seinen Apfelblütenanwendungen im hauseigenen Spa-Bereich «Fleur de Pomme».

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