Kaum eine Stadt bietet so viele verschiedene Erlebnisse und prägende Eindrücke wie Bangkok. Die Metropole ist ein wahres Fest für alle Sinne – und wird allen Erwartungen gerecht.

Bei Bangkok denken die Reisenden primär an riesige Wolkenkratzer, Goldene Tempel und Paläste. Genauso werden aber auch glitzernde Konsumtempel, dampfende Garküchen, die Khao San Road mit ihren Backpacker-Touristen und ein nie enden wollendes Verkehrschaos mit der Megacity assoziiert. Mittlerweile gehören die zahlreichen Rooftopbars und Dachterrassen genauso zu den beliebtesten Attraktionen Bangkoks – oder der Maha Nakhon, bei seiner Fertigstellung das höchste Gebäude Thailands. 2018 wurde er allerdings von dem um lediglich einen Meter höheren Magnolias Waterfront Residences Tower 1 überholt.

Stadt der goldenen Tempel

Die Tempel der Stadt besitzen eine ganz eigene Magie. Bangkok besitzt mehr als 400 davon – alle zu besichtigen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Doch einige darf man sich nicht entgehen lassen: Der Wat Traimit, besser bekannt als Tempel des Goldenen Buddha, gehört genauso dazu wie der Wat Pho (Tempel des liegenden Buddha) mit seinem 46 Meter langen und 15 Meter hohen liegenden Buddha. Wat Pho war einst auch die erste öffentliche Bildungseinrichtung des Landes – und der Tempel ist ausserdem berühmt für seine traditionelle Thai-Massage. Der Wat Phra Kaew mit seiner Hauptattraktion – dem Smaragd-Buddha – im Grand Palace gehört zu den
Must-Sees für jeden Thailand-Reisenden. Schliesslich ist er das bedeutendste Wahrzeichen Bangkoks, direkt am Ufer des Chao Phraya Flusses.

Der Grand Palace besteht aus über 100 Gebäuden in verschiedenen architektonischen Stilen. Das gesamte Gelände mit einer Fläche von mehr als 200’000 Quadratmetern wird von einer 1,9 Kilometer langen zinnenbewehrten Mauer umfasst. Zu den herausragendsten Tempelanlagen in Bangkok gehört auch der Wat Saket (Golden Mount), von wo man eine herrliche Aussicht über die Stadt geniessen kann.

Bangkok, Thailand at the Temple of the Emerald Buddha and Grand Palace at dusk. (c) istock

Eine Metropole der Kunst

Doch Bangkok ist auch eine Kunststadt mit einer Vielzahl von Museen, Ausstellungshäusern und Galerien. So liegt das kostenlos zugängliche Bangkok Art and Culture Centre (BACC) gleich neben den Luxusmalls am Siam Square – leicht und von überall her mit dem Skytrain erreichbar. Das Museum of Contemporary Art ist derweil ein absolutes Muss für jeden Kunstliebhaber. Bereits architektonisch ist der Bau mit den grossen weissen Räumen äusserst sehenswert, und innen erwartet die Besucher über 800 Ausstellungsstücke von modernen thailändischen Künstlern, die traditionelle siamesische Kunst mit westlichen Einflüssen verbinden.

Das Shopping-Paradies

Bekanntlich ist Bangkok ein Shopping-Paradies aller erster Güte. An Möglichkeiten mangelt es tatsächlich nicht, wobei die grossen Geschäftsviertel und -strassen mit ihren zahlreichen Shoppingzentren, Kaufhäusern und Märkten sich hierfür am besten eigenen. Der Siam Square mit den umliegenden Malls ist eine der beliebtesten Einkaufsgegenden in Bangkok und liegt im Bezirk Pathum Wan. Das Siam Paragon, das Siam Centre, das benachbarte Siam Discovery Center sowie das Mahboonkrong (MBK) Center sind am besten mit dem Skytrain zu erreichen. Während die Ware an Strassenständen und auf Märkten zumeist und teilweise offensichtlich gefälscht ist – oft inklusive Schreibfehler in den Logos der Edelmarken – sind in den zum Teil sehr edlen Geschäften der Einkaufszentren originale Topmarken zu haben. Einen Bummel über die Silom Road und die dazu parallel verlaufende Surawong Road mit ihren vielen Strassenständen ist in jedem Fall lohnenswert.
Direkt am Fluss Chao Phraya gelegen, ist das Icon Siam derweil mehr als nur ein Shopping-Center: Der 750’000 Quadratmeter grosse und 2018 eröffnete Komplex vereint neben endlosen Einkaufsmöglichkeiten auch vielfältige Kunst‑, Kultur und Lifestyle-Aktivitäten, zahllose Gastronomieangebote und luxuriöse Residenzen.

Moon Bar (c) Bayan Tree Hotel

Ikone des Nachtlebens

Das Nachleben in Bangkok ist legendär. Abgesehen von den unzähligen Clubs sind insbesondere die Rooftopbars zu beliebten Treffpunkten der Expat-Szene in Bangkok wie auch derEinheimischen geworden. Einige davon wurden gar zum Touristenmagnet: So zum Beispiel die Rooftop-Bar im 61. Stock des Banyan Tree Hotels. Die Moon Bar teilt sich gemeinsam mit dem Restaurant Vertigo die Dachterrasse des Hotels. Diente diese ursprünglich als Helikopterlandeplatz, schlürfen die Gäste heute in knapp 200 Metern Höhe unter freiem Himmel einen Cocktail bei einem atemberaubenden Blick auf die Skyline von Bangkok. Kürzlich wurde die Moon Bar renoviert und modernisiert. Mittlerweile ist sie längst zu einer Ikone des Bangkoker Nachtlebens gereift und findet sich regelmässig
in den Lifestyle-Magazinen auf den vordersten Plätzen der besten Rooftop-Bars der Welt wieder.

Street Food Guide für Bangkok

Die kulinarische Vielfalt Thailands erfasst Feinschmecker im Handumdrehen und wer sich auf dieses Genussabenteuer einlässt, wird Unvergessliches erleben. Das Thailändische Fremdenverkehrsamt hat einen Street Food Guide für Bangkok veröffentlicht, der beliebte Strassenküchen und kleine Restaurants in der Nähe der wichtigste Piers am Chao Phraya empfiehlt – für Einheimische, aber auch für Touristen, die einmal wie die Einheimischen essen möchten. Eine Empfehlung wert sind laut dem Thailändischen Fremdenverkehrsamt unter anderem die gebratenen Phat Thai Nudeln im Baan Phadthai, die Knödel im Khanom Cheep Ah Leung, die gebratenen Muscheln und Austern im Thip Hoi Tod Phu Khao Fai, die Desserts in den Yesterday’s Tea Rooms, oder die Entennudeln im Racha Guay Tiew Ped.
www.tourismthailand.ch

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