Die Bernhardiner haben ihr Sommerquartier bezogen

Am Samstag, 26. Juni 2021, feierte die Fondation Barry mit dem traditionellen Passaufzug die Ankunft der Bernhardiner beim Hospiz auf dem Grossen Sankt-Bernhard-Pass. Die «Barrys» sind damit für die Sommersaison zurück an ihrem Ursprungsort.

Rund 60 Teilnehmende, unterteilt in mehrere Gruppen, und mehr als ein Dutzend Bernhardiner starteten um 9.30 Uhr beim Parkplatz «Super Saint-Bernard» etwas unterhalb der Passhöhe zur knapp dreistündigen Wanderung hinauf zum Hospiz auf 2’496 Metern über Meer. Rund 545 Höhenmeter galt es zu überwinden, bis die Bernhardiner, zusammen mit ihren Begleitern, um die Mittagszeit in ihrem Sommerquartier ankamen. Empfangen wurde die Wandergruppe auf der Passhöhe mit Alphornklängen, einem Aperitif sowie den wohlwollenden Worten des Prior vom Hospiz des Grossen Sankt-Bernhard, Jean-Michel Lonfat. Anschliessend entschädigte u.a. ein feines Fondue in der «Auberge de l’Hospice» für den anstrengenden Aufstieg.

300 Jahre alte Zucht
Seit Mitte des 17. Jahrhunderts hielten die Chorherren des Hospizes auf dem Grossen Sankt-Bernhard grosse Berghunde, die Vorfahren des späteren «St. Bernhardshundes», als Wächter und Begleiter. Bald wurden die Hunde auch eingesetzt, um verunglückte Reisende zu retten oder solche, die sich in Schnee und Nebel verirrt hatten. Im Jahr 2005 übernahm die Fondation Barry die 300 Jahre alte, legendäre Zucht der Bernhardiner vom Grossen Sankt-Bernhard vom gleichnamigen Geistlichen Orden der Chorherren. Heute befindet sich die Hauptzuchtstätte in Martigny. Die Mission der Stiftung sieht vor, dass ein Teil der insgesamt 30 Bernhardiner während dem Sommer an ihren Ursprungsort zum Hospiz auf dem Pass zurückkehrt und sich dort bis ca. Ende September aufhält.

Passwanderungen mit den Barrys
Aktuell leben 10 Hunde auf dem Pass und können täglich, während den Öffnungszeiten des Museums von 10.00 bis 18.00 Uhr, besucht werden. Ausserdem werden im Juli und August zweimal täglich Passwanderungen mit den Barrys angeboten. Dabei haben Besucher die Möglichkeit, die Bernhardiner auf einer zweistündigen Bergwanderung zu begleiten. Des Weiteren finden im Juli und August die zweitägigen Ausflüge «Reise auf den Spuren von Barry» statt, bei welcher die Teilnehmenden ebenfalls die Gelegenheit erhalten, die berühmten Bernhardiner aus nächster Nähe zu bewundern.

www.fondation-barry.ch,

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Yverdon-les-Bains Région: Auf Schneeschuhen durch die weisse Pracht

Durch Pulverschnee stapfen, um den Gipfel des Chasseron zu erreichen, oder durch winterstille Wälder spazieren: Das Schneeschuhlaufen in Sainte-Croix/Les Rasses begeistert regelmässige Besucher ebenso wie Tagesgäste, die zum ersten Mal kommen. Auch Langlaufen ist hoch im Kurs.

Das Schneeschuhwandern macht die Freuden des Winters für alle zugänglich, denn es muss nicht erst erlernt werden. Die 11 markierten Schneeschuh-Trails der Region bieten Wandermöglichkeiten auf 65 Kilometern. Die Wege sind von L’Auberson an der französisch-schweizerischen Grenze bis Mauborget gespurt und führen über Sainte-Croix/Les Rasses und den Chasseron, einen äusserst beliebten Gipfel im Waadtländer Jura. Die Region ist aber auch für Langläufer und Langläuferinnen ein Paradies. Das Loipennetz umfasst insgesamt 100 km und ist sowohl für klassischen Stil wie auch Skating gespurt. Die Rundstrecke Les Rasses – Les Cluds ist für nächtliches Gleitvergnügen täglich bis 22 Uhr beleuchtet. Im Nordischen Zentrum von Les Rasses findet jährlich am ersten Sonntag im März das populäre internationale Langlaufrennen «MARA» statt. Die Loipen von Les Rasses bieten einen Panoramablick auf die Alpen und führen fast bis zum Creux du Van. Die Schweizer Skischule in Les Rasses bietet Kurse in Ski Alpin, Snowboard und Langlauf an. Die Loipen von L’Auberson und Mont des Cerfs führen über sonnige Hochplateaus und durch stille Wälder ‒ die unberührten Landschaften muten fast skandinavisch an.

www.yverdonlesbainsregion.ch; www.myvaud.ch

 

 

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