Design liegt den Südtirolern im Blut – genauso wie das Bewusstsein für ihre Wurzeln.

Der reizvolle Gegensatz zwischen alpin und mediterran sowie das Verschmelzen deutscher und italienischer Lebensart machen den Charme Südtirols aus. Das zeigt sich nicht zuletzt im Design: Junge Architekten und Designer bringen kreative, extravagante und stylishe Produkte und Werke «made in Südtirol» hervor. Nachhaltigkeit wird gross geschrieben und natürliche Materialien stehen im Fokus.

Im Südtirol entsteht eine neue Baukultur, geprägt von Innovation und gleichzeitigem Be­wahren alter Bausubstanz. Die Architektur respektiert das Kulturerbe und ist gleichzeitig offen für neue zeitgenössische Formen. Sanft in die Landschaft eingebettet, ausgestattet mit heimischen Materialien und dank einer charakteristischen Formensprache, sind die architektonischen Werke einmalig und typisch südtirolerisch.

© holzius/René Riller

Originelles Design aus heimischem Holz entsteht bei huamet (Heimat) in einer kleinen Schreinerei im Ultental. Nebst nachhaltigen Schmuckstücken werden aus dem Holz alter Häuserfassaden auch einzigartige Wanduhren hergestellt. Jede davon ist ein Unikat. Die Künstlerin Gabi Veit zelebriert in ihrem Schmuck das kantige der Felsen ihrer Heimat und kreiert kunstvolle Löffel. Sie stellt im Juni auf dem Fuori Salone in Milano aus. Maria Puff-Gius verbindet Design mit Kunst und fertigt im Atelier Ringfinger Einzelstücke von be­zaubernder Poesie und Sinnlichkeit.

© holzius/René Riller

Nachhaltige Architektur durch vitalisierende Massivholz-Bauweise bieten die Vollholz­häuser von holzius. Das bekannte Architekturbüro Pedevilla aus Bruneck bediente sich des holzius Prinzips für die neue Zirbel Chalet Suite im Aqua Bad Cortina in St. Vigil/En-neberg. Auch Architekt Martin Gruber nutzte die Massivholzbauweise für die Sanierung des denkmalgeschützten Hofes Gratznhäusl beim Hotel Gassenhof im Ridnauntal. Genau so im Einklang mit der Natur, dank leimfreier Vollholzbauweise, präsentieren sich die Cirna Gentle Luxury Lodges mit Biopool in Tschirland.

© holzius/René Riller

Echte Naturnähe wird im Green B&B Pra Palmer in St. Ulrich in Gröden zelebriert mit der Umwelt als besten Verbündeten. Im Praterwieshof stehen in Villnöss vier moderne Ferienwohnungen wahlweise aus Esche, Zirbe, Lärche oder Buche zur Auswahl. Den vier Elementen Erde, Luft, Wasser und Feuer sind die Pavillons des Dietrichhofs gewidmet. Diese Ferienwohnungen wurden von Architektin Margareta Schwarz im Strohballenbau aus Lehm und Stroh erbaut.

Aus Alt mach Neu – im Sommer 2020 werden beim Fornellahof im Bergdorf Untermoi neue Ferienwohnungen im umgebauten Heustadel eröffnet. Ebenfalls im Sommer wird in der Nähe von Untermoi das Chalet Batacör (ladinisch für Herzklopfen) eröffnen.

Auf Augenhöhe mit den Dolomiten entsteht oberhalb von Brixen neben einem historischen Gebäude das eindrückliche Hideaway Forestis. Im Mai eröffnet das besondere Penthouse mit drei Hoteltürmen aus Holz. Ebenfalls nahe der Bischofsstadt und dem Hausberg Plose wird das Panoramahotel Fischer umgebaut und erhält neue Zimmer und Suiten ausgestattet mit Naturholzmöbeln und -böden. Beim Umbau des Hotels Ambet in Meransen wurde vorwie­gend auf heimische Materialien zurückgegriffen. Der Flurinsturm gehört zu den ältesten noch erhaltenen Gebäuden der Stadt Glurns. Nach einer Totalsanierung findet man im Flurin  nebst Restaurant und Bar auch sechs einzigartige Suiten. Ab Mai bekommt auch der Glieshof im Matschertal ein neues Gesicht und wird mit erlesenen Materialien in neuem Glanz er­strahlen. Viel Neues entsteht auch im neuen Guesthouse «Viel Nois» in Villnöss mit moder­nen Zimmern, Suiten und Apartments sowie einem Rooftop-Whirlpool mit Blick auf die Geis-lerspitzen.

© holzius/René Riller
© holzius/René Riller

Getarnt als grüner Hügel – das Apfelhotel Torgglerhof eröffnet im März den neuen Well-nessbereich und das Brunnenhaus.Spa mit Infinitypool, Finnischer Sauna mit Ausblick, Dampfbad und neuem Ruhebereich. Ausserdem wurde das Hotel mit neun neuen Zimmern erweitert und öffentliche Bereiche wie Rezeption, Restaurant und Bar wurden neu gestaltet. Für den Entwurf der Neuerungen war noa (network of architecture) zuständig. Die Architek­ten haben sich grundsätzlich vom Zyklus des Apfels im Jahresverlauf inspirieren lassen. Von den gleichen Architekten entstehen im Gfell-Hotel in Völs am Schlern 17 Zimmer und Suiten nach einem naturhaltigen und naturnahen Konzept.

© holzius/René Riller

Stilsicherheit und Geschmack beweisen die Südtiroler auch in der Innenarchitektur und beim Umbau von Restaurants und Bars. So gesehen im Restaurant Novo im Zentrum Merans. In Mals/Tartsch wird der Löwen von Architekt Iwan Zanzotti in Zusammenarbeit mit Mobiliar Interioarchitecture neu gestaltet. Im Sommer 2019 wurde in Mals das neue Klostercafé beim Benediktinerstift Marienberg in der ehemaligen Sägerei eröffnet. Auch hier setzt sich das Konzept des Bauherren Abt Markus und des Architekten Werner Tscholl durch: Altes bleibt alt, Neues wird neu.

TAGE DER ARCHITEKTUR

Vom 15. bis 17. Mai 2020 finden die Tage der Architektur Südtirol zum Thema «Magie der Vielfalt» statt.

NEU: TRANSFER IM SÜDTIROL

Wer mit Postauto, Zug oder Flixbus ins Südtirol reist, kann mit einem Shuttle-Dienst ab den Bahnhöfen oder Fernbushaltestellen im Südtirol die Reise bis ins Hotel buchen. Nähere In­formationen: www.suedtiroltransfer.com und www.bookyourshuttle.it/

 

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